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29.09.2016

InstaYear # September



Wisst ihr eigentlich, wie sehr ich mich freue, dass der September vorbei ist? Nicht etwa, weil der Monat so schlecht schlief. Nein, ich kann seit heute Morgen offiziell verkünden: Ich habe meine Bachelor fristgerecht, ohne Verlängerung (das heißt für mich Prokrastinator schon was...), abgegeben und nun heißt es nur doch Däumchen drücken, dass ich - natürlich möglichst gut - bestehe!

Gekauft: First Fall Essentials. Unter anderem einen rosa Pulli. Wie das passieren konnte, weiß ich gar nicht so genau, schließlich ist All Black Everything das Winning Team,  aber ich liebe ihn einfach. #GirlyGirl

Zwischen Heiß und Kalt: Die Nacht vor der Abgabe war glaube ich schlimmer als die letzten drei Monate überhaupt. Die Bachelorarbeit war gebunden, super Gefühl, eigentlich. Aber plötzlich war das so endlich. Hab ich alle Quellen gekennzeichnet, hab ich Kapitel XY genügend bearbeitet? Gilt ein gleiches Wort schon als Plagiat? Paranoia at its Best und so wechselte ich zwischen Pharrell Williams' "Happy" und Nervenzusammenbruch quasi sekündlich.

In Dauerschleife: Sia - The Greatest.


Ganz viel Liebe: Für den goldenen Herbst und für männliche Freunde, die einen auch einfach mal im Club küssen, ohne in Panik zu Verfallen, nur um Idioten, die ihre Grenzen nicht kennen, in die Schranken zu weisen.

Vorfreude: Aufs Oktoberfest. Gut, leider geht's nicht mal eben nach München auf die Wiesn, wie man ja auch so schön sagt, aber der Pott hat auch so seine Kopien und die können auch Einiges - also wirklich jetzt! Sonntag kann dann endlich mein neues Dirndl ausgeführt werden.

Daumen runter: Für die klassischen Frauenzeitschriften. Warum? Dazu folgt ganz bald eine Kolumne.

Daumen hoch dafür: Für Sushi und fancy Wasselmeloneneis.

16.09.2016

Outfit : Overknee Boots & Little Fringes



Jumper - Jacqueline de Yong // Shorts - H&M // Boots - Alma en Pena // 
Sunglasses - Stella McCartney // Ring - Primark // Bag - Aldo via Asos

05.09.2016

Kolumne: Girlpower? Fehlanzeige!


"Da waren nur so Nutten. Wasserstoffblonde Haare, kurze Sachen..."
"Naja, ist halt schon irgendwie billig, wenn man ständig mit unterschiedlichen Typen Sex hat ..."
"Wenn die sich so präsentiert, muss sie sich ja gar nicht wundern, dass Mann sie nur fürs Bett will..."
"Kein Mann will eine Frau, die gerne feiern geht und viel Alkohol trinkt..."
"Ach komm, jede Frau will Kinder. Du wirst schon sehen..."

Typische Aussagen von Männern. Chauvinisten. Machos wie sie im Buche stehen. Hängengeblieben in den 1950er Jahren ... oder etwa nicht? Sind wir mal ehrlich zu uns selbst, so sind wir Frauen doch wohl immer noch die größten Arschlöcher, wenn es um unser eigenes Geschlecht geht.

Bekommt eine andere Frau den Kerl, den wir toll finden, dann ist nicht nur er ein Idiot, sondern vielmehr sie die dumme Schlampe, wäre er mit uns schließlich viel besser dran. Sieht eine Frau umwerfend aus, suchen wir nur allzu gerne nach dem kleinsten Makel und ist sie dann auch noch erfolgreich und steht mit beiden Beinen fest im Leben, na dann hat sie sich natürlich hochgeschlafen. Denn hey, wer kann schon optisch ein Highlight sein und gleichzeitig noch wirklich etwas auf dem Kasten haben? Sowas gibt's doch nur in diesen Hollywoodmärchen. Hacken wir dann mal nicht auf zu kurzen Röcken oder dem vermeintlich falschen Make-Up herum, dann ist's doch selbstverständlich, dass wir anderen Frauen erklären müssen, was sie vom Leben zu erwarten haben. Schließlich sind wir Frauen und wer soll schon wissen, was andere Frauen wollen, wenn nicht wir?

Das alles lässt sich bestimmt evolutionsbedingt erklären. Überbleibsel der Steinzeit. Konkurrenzdenken, welches wir auch 2016 nicht einfach so hinter uns lassen können. Probleme mit dem eigenen Ich. Fehlendes Selbstwertgefühl. Been there, done that, denn klar, auch ich habe keine weiße Weste. Doch nur, weil es sich sicherlich irgendwie erklären lässt, ist das keine Entschuldigung, schon gar nicht, wenn es soweit geht, das Frauen es nicht nur einfach so hinnehmen, dass mal wieder einer dieser Männer an der Bildoberfläche erscheint, die in Frauen vor allem Objekte, Köchinnen, Haushälterinnen und Gebärmaschinen sehen, sondern sie sogar in ihren degradierenden Aussagen unterstützen. Sei es nun im Fall Gina Lisa, einer ungeschminkten Alicia Keys, die Verharmlosung von wiederkehrenden sexuellen Übegriffen oder dann, wenn eine Frau ihren Buddy feiert, weil er einer Lina Mallon schreibt, dass sie eine "ganz gute Stute sei, zwar ein bissl lowbraining aber mit okayen Tits".

Ich kenne keine Frau, die sich noch nie in einer ähnlichen Situation wiedergefunden hat. Situationen, in denen Mann versucht, eine Frau aufgrund von vermeintlichen Angriffspunkten klein zu machen und so verstehe ich uns Frauen manchmal wirklich nicht mehr. Haben Frauen wie Simone de Beauvoir etwa dafür gekämpft, dass wir das Patriarchat abschütteln, um uns dann einfach gegenseitig unterdrücken zu können? Ich bin es leid, dass es in gefühlt 9 von 10 Fällen eben nicht die Männer mit den idiotischen, verachtenden Aussagen sind, sondern wir selbst und ganz ehrlich Görls, wenn wir es noch nicht einmal selbst schaffen, dass wir uns von Frau zu Frau respektieren, wie können wir dann erwarten, dass es andere tun? Lasst uns uns doch lieber gegenseitig supporten. Egal, was wir tragen, wie wir uns präsentieren, welche Haar oder Hautfarbe wir haben oder welches Leben wir leben wollen: Because together we can do better und es macht uns auch nicht zu besseren Menschen, wenn wir versuchen, andere schlecht zu machen. Das wusste schließlich schon Miss Norbury zu Beginn der 2000er.

31.08.2016

InstaYear # August



Eine kleine Auszeit, die kam vergangenes Wochenende genau richtig, denn so wirklich war der August nicht mein Monat und so ging es nach Frankfurt zu meiner Susi. Girlstime at its best, die mehr als nötig war und was war sonst so in den letzten vier Wochen los?

Gelesen: Harry Potter And The Cursed Child, aber nur im Schneckentempo, damit es bloß nicht vorbei geht...

Netflix Tipp: Die Dokus "Miss Representation" und "The Mask You Live In" auf Snapchatempfehlung von Jana hin. Anschauen, drüber nachdenken, verinnerlichen!

Daumen hoch: Für Melonen-Feta-Salat. Perfekt, wenn sich der Sommer doch mal wieder für 2 Tage blicken lässt.


Love Yourself: I don't need a man to make me feel good, I get off doing my thing. Der Song der Pussycat Dolls liegt schon einige Jahre zurück, aber scheint er mir zurzeit mal wieder aktueller, denn je. Wie kann es sein, dass es immer noch so wichtig erscheint, dass eine Frau über einen Mann an ihrer Seite definiert wird oder eben darüber, dass dieser nicht vorhanden ist - vor allem, wenn das schon längere Zeit so ist? Ganz ehrlich Leute, jeder Mensch ist selbst wichtig genug und dazu bedarf es keiner zweiten Person...

All Day Long: Der Suicide Squad Soundtrack! 

Gekauft: Mörder High Heels, ein rotes Kleid, unter dem man keine Unterwäsche tragen kann (sorry Mutti) und finally eine grüne Bomberjacke bzw einen Mantel - 25€ bei Primark - Schnäppchenalarm! - der mich sicher durch die kommenden Herbsttage begleiten wird.

25.08.2016

Outfit: Flower Skirt



Skirt - Oasap* // Top - H&M // Choker - DIY // Sunglasses - Stella McCartney // 
Bag - Aldo via Asos // Ring -Present // Shoes - Roland Schuhe*

Na klar, kaum lade ich hier einen ersten Look hoch, der schon herbstlich angehaucht ist, gibt der Spätsommer noch mal Vollgas und das so richtig. Aber ganz ehrlich? Ich finde es großartig, denn so habe ich die Chance doch noch einmal Dinge zu tragen, die ich schon ewig nicht mehr aus dem Kleiderschrank geholt habe, so wie diesen Rock mit Blumenmuster.

Tatsächlich habe ich generell schon lange nicht mehr auf Röcke an sich zurückgegriffen, warum genau weiß ich eigentlich gar nicht so genau, aber wie dem auch sei, dieses Modell ist durch die großen Blüten schon Blickfang genug, sodass es sonst gar nicht mehr viel bedarf: ein schlichtes Top, Sandalen und fertig ist ein Outfit, welches sich bestens für die heißen Tage eignet. Am Wochenende geht's für mich nach Frankfurt und vielleicht wird es mich in die Stadt am Main begleiten wird.